3dfx Aufgebohrt. Es geht noch mehr.
3dfx Rechnertuning
Granatenmainboard
Noch mehr, das geht ? Ja das geht. Nach etwas lesen in der Szene bin ich daruf gestoßen, das es bestimmte Mainboards gibt mit denen die VooDoo4 und 5 Karten besonders effektiv sind. Das bedeutet aber Abschied nehmen von meinem alten Trecker-Mainboard. Das gute alte ECS K7S5A aus erster Serie wird ausgebaut.
Ein neues Mainboard zieht ein. Es ist ein MSI KT3 ULTRA2. Das Ding ist der Hammer.
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Einige Informationen und Daten zu der ausgelesenen Konfiguration.
Eine Athlon 2800+ CPU mit Barton Kern soll in Verbindung mit einer 3dfx Voodoo5 5500 Graphikkarte angeblich die beste Performance haben. Ich habe nur den Vergleich zum Elietegroup ECS K7S5A und kann nur sagen: Dieses System mit dem MSI Board rockt krass. Es gibt Testberichte, in denen dieses Board zum Benchmarking einer Voodoo5 6000 verwendet wurde. Laut Kompatibilitätslisten und Hinweisen Erfahrener Besitzer dieser besonderen 3dfx Grafikkarte, hat sich nach deren Aussagen dieses Board aber als kritisch erwiesen. V5 6000 könnte Schaden nehmen.
Mein Beitrag bezieht sich hier auf die Grafikkarte Voodoo5 5500.
Erster Testaufbau mit der Tuning-Hardware. Dafür benutze ich meine "Silent Voodoo5 5500" und es spielt alles hervorragend.
Noch ein Foto aus schönerer Perspektive vom meinem kleinen Brillanten. Das Foto lässt sie hier schon zur Geltung kommen.
Übrigens eine Anmerkung an alle Freunde der unveränderten und voll originalen Karten: Die Original AAVID Lüfter sind zwar schön original aber technischer Schrott. Darum habe ich lieber eine veränderte aber sauber laufende V5 5500 und keine Rasselbande im Rechner. Die "Originale" ist dann doch eher was für die Vitrine.
Nun verschwindet noch der etwas überforderte Arctic Cooler. Der hat doch so seine Last den 2800er Barton unter 60°C zu halten. Da muß was neues her.
Er hier kommt da rein.
Jetzt müssen die Halterungen für diesen sehr schönen Kühler eingabaut werden. So sieht das dann aus. Ein blau eloxiertes und ein natur-farbenes Alu-Bracket.
Bitte unbedingt darauf achten das man die kleinen Washer unterlegt. (Kleine Papp-Unterlegscheibchen) sonst wirds auf dem Mainboard kurz hell und laut, gefolgt betretener Stille. Wer also das Mainboard nicht in die ewigen Halbleiterjagdgründe schicken will beachte dies, und die Anleitung. Ich möchte nicht zu hören bekommen das jemand eine Erkältung bekommen hat, weil er in Durchzug saß um den Qualm des geplatzten Mainboards aus der Hütte zu bekommen.
Wichtig!
Durch die beiden unterschiedlichen Brackets und deren umgekehrten (eigentlich mit das blaue Bracket am Hebel sitzen) Einbau versetzt der Kühler um 3mm Außermittig nach rechts zum Die. Das linke Loch ist somit von Die-Mitte 37mm entfernt, das rechte um 40mm. Er ist 3mm zu weit rechts was man mit den Löchern ausgleichen muß. Selbstverständlich war "Anpassarbeit" zu leisten. Ich musste das Stück mit dem äußeren Loch vom Spannbügel entfernen um nicht mit den Kondensatoren zu kollidieren. Bitte nicht irritiert sein, das hier nun plötzlich ein Kühler zu sehen ist der keinen Alu-Streifen hat und der Prozessor kein Barton. Dieses Bild soll als Beispiel dienen. Es entstand mit dieser Erklärung erst nach Fertigstellung des Rechners, aufgrund Hinweisen von Lesern. Vielen Dank dafür.
Das andere innere Loch musste um 1,5mm in Richtung "außen" aufgefräst werden damit es Spannungsfrei passt. Die Kühlkörpermitte zum Die ergibt sich aus dem Spiel den man den Spannbügel linear um 1,5mm verschieben kann, wodurch sich die 3mm im Ganzen ergeben. Der Anpreßdruck auf den Prozessor ist dadurch um 1,5mm außerzentrisch und marginal geringer geworden aber immer noch mehr als genug. Außerdem sind die "original" Löcher um 0,4mm Größer als die Schäfte der Schrauben, was im ganzen zusätzliche 0,8mm Toleranz zulässt. Durch die Addition der Toleranzen und der Nacharbeit hätte ich im Nachhinein das Loch nur um 0,7mm ausweiten brauchen. Dies ist aber auf dem Bild nicht deutlich erkennbar.
Tiefer Einblick.
Der neue Kühler auf dem Super-Mainboard. Die Soundkarte ist auch rausgeflogen, weil das Board 4-Kanal Sound kann. Super.
Und die Umschalterei zwischen den Rechnern ist auch geregelt. KVM Switch nennen sich die kleinen Teile. Tolle Erfindung.
Das es alles auf dem Fußboden liegt ist nur der Testaufbau. Klappt vorzüglich und ohne Einschränkungen in Funktion und Bildqualität.
Turbos.
Jetzt weiß der geneigte Leser auch warum das Netzteil ein Fanless Typ ist? Nein? Weil ich ein Freak bin. Ich will, wenn schon, die beiden in Schwebung synchron laufenden Lüfter der Voodoo5 5500 hören. Man kann also die Graphikkarte am Klang erkennen!
Ist doch´n Fetisch, ja oder ja ?
Wer es vorher nicht glauben wollte tut´s vielleicht jetzt das er es hier mit einem Bekloppten, nämlich mir, zu tun hat. Aber ich bin´s gern, für dieses Hobby.
Es ist geschafft...












