UKW-Radio
Aufbau eines UKW Radios
Mein erstes wirklich großes Elektronik Projekt. Ein UKW Radio mit einem Superhet Empfänger. Vielen Dank an Manfred, DL6OBJ, ohne dessen Zutun ich damals an mancher Stelle gestrandet wäre.
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Die Schaltpläne
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Zu Beginn das Ende. Ein Radio. Eins, das man sicher nicht kaufen kann. Eins, das es vom Design her mal in den 70er Jahren gab. Das erreichte Ziel, ein Heimgerät, das alle anderen auf dem Markt befindlichen Fertiggeräte vom Klangbild in den Schatten stellt. Das ganze war nicht mal meine Idee, sondern die eines anderen Funkamateures. DL6OBJ, oder auch Manfred hatte einmal folgende Idee:
Der völlig diskrete Aufbau eines UKW-Rundfunkempfängers, ohne auch nur einen integrierten Schaltkreis (IC). Alles voll mit Transistoren, Dioden, Widerständen, Quarzfiltern usw. Er setzte seine Idee schnell in die Tat um, und erzählte über Funk davon. Wie es so kommt, wurde mein Bastlerherz berührt, und es entstand eine Eigendynamik, die mich bewog, in die Stadt zu fahren und die nötigen Bauelemente zu beschaffen.
Mit dem abgezeichneten Schaltplanentwurf von Manfred setzte ich mich danieder und fing an zu bauen. Die Vorstellung, wie das Gerät einmal aussehen soll, war schon vorhanden, daher hatte ich auch den richtigen Antrieb weiterzumachen und mir diese Arbeit zuzumuten.
Denn das ist Arbeit, und nicht zu wenig. Spulen wickeln, Abstimmungen, Fehlersuche wenn es mal nicht klappen wollte.
Und so kam es dann dazu, daß ich mich mehr mit der Rundfunktechnik beschäftigte, als ich es zuvor in der Ausübung meines Berufes, damals Rundfunk-Fernseh-Techniker, getan hatte. Und ich hatte hier nun das reale und übersichtliche Modell eines Superhet-Empfängers vor Augen. Damals brauchte ich alles "NUR" zu reparieren, aber ein völlig eigener Aufbau? Das war damals zu weit entfernt.
Ein Blick in das Innere. Es fällt der Sicherheitsnetztrafo auf, wohl mit Abstand das modernste Bauelement in diesem Gerät, neben den Kapazitätsdioden. Manfred hat es besser gemacht. Er nahm einen 3-Fach Drehkondensator. Ich nur ein Poti, eine Abstimmspannung und die Kapazitätsdioden eben. Somit war der Gleichlauf der einzelnen Abstimmstufen geregelt. Dann noch der Netzeingang mit den Sicherungen und dem Netzschalter.
Hier ist auf der kleinen Huckepack Lochrasterplatine der Meßverstärker zu sehen. Er besteht an sich aus zwei hochempfindlichen Meßverstärkerbrücken mit FET-Eingängen. Ihre Aufgabe ist an sich nur die empfangene Feldstärke und die Mittenabstimmung zur Anzeige zu bringen. Auch hier keine OP´s sondern alles Transistoren. Das war der Ehrenkodex.
Der Klangregler.
Höhen und Tiefen einstellbar.
Die Endstufe. Natürlich ein Komplementär-Verstärker in klassischer voll galvanisch verbundener Vorverstärker-, Treiber- und Endstufentechnik. Die hier bringt gute 10 Watt.







