Mittelwellen Audion
Audion Empfänger für Mittelwelle
Bereits vor Jahren schon gebaut. Nach einer Idee von Lutz, DL4OBG.

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Die Antenne besteht aus drei unterschiedlichen Wicklungen. Das klingt vorerst kompliziert, ist es aber nicht.
Eine Wicklung ist mit 14 Windungen einfach Parallel am Drehkondensator. Mehr nicht. Dieser Schwingkreis ist absolut galvanisch entkoppelt vom Rest der Schaltung. Dann eine Wicklung zum Einkoppeln in die Schaltung zum Verstärker. Diese liegt mit ca. 1cm Abstand zur 14er Wicklung dahinter, in gleichem Durchmesser.
Schließlich noch eine Rückkoppel-Wicklung. Dieses ist ein offenes Ende vom Verstärkerausgang, welches das verstärkte Signal phasenrichtig in die Antenne koppelt. Dadurch macht man den Empfänger künstlich Schmalbandig und empfindlich.
Die Lochrasterplatine mit der Schaltung. Hierauf befindet sich der (Empfänger)-Verstärker und das Audioteil.
Damals noch nicht so sehr auf hochwertiges Design bedacht, wurde schnell ein Gehäuse aus Verschalungs-Musterplatten zusammengezimmert.
Aber das kleine Instrument hat eine sanfte Beleuchtung. Es zeigt die Feldstärke des eingestellten Senders.
Ein Blick auf den Drehkondensator. Einfacher Antrieb mit leichter Untersetzung. Märklin Metall, wer es noch kennt, liefert die kleine Leiterkette und die Zahnräder. Der Drehkondensator hat 2x360pF Parallel geschaltet. Man überstreicht mit diesem einfachen Empfänger einen Frequenzbereich von ca. 400KHz bis 1600KHz.
Möchte man tiefer runter in die Langwelle muß man wesentlich mehr Wicklungen als 14 aufbringen. Ein Versuch mit 170 Windungen ergab einen Bereich von 60KHz bis 200KHz.
Das Gerät wird dann aber recht unempfindlich.




