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Rahmenantenne

Ruhige Mittelwelle - Mit der Rahmenantenne

 

 

 

Der Empfang auf Mittelwelle ist oft geprägt von lästigen Störungen. Die bei Tunern mitgelieferte kleine, quadratische Rahmenantenne ist meistens unzureichend. Ein Draht durch das Wohnzimmer gespannt beschert einem oft noch mehr Rauschen und Knistern. Jede Lampe die man im Haus einschaltet, oder in der Nachbarschaft eingeschaltet wird, begrüßt den Mittelwellen Hörer mit einem lauten KNACK.

 

 

Eine Rahmenantenne ist wesentlich unempfindlicher gegen diese Störsignale. Das liegt daran, daß dieser Antennentyp nicht den elektrischen Anteil der Sendersignale nutzt sondern den magnetischen Anteil. Da Störsignale in der Regel einen hohen elektrischen und nur geringen magnetischen Anteil haben, ist der Empfang wesentlich ruhiger als mit einem Draht.

Allerdings entsteht durch eine solche Antennenkonstruktion eine gewisse Richtwirkung. Das hat Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist, daß man die Antenne hin und wieder etwas drehen muß, wenn der Sender, den man empfangen möchte, einen anderen Standort hat - also aus einer anderen Himmelsrichtung bei uns einfällt. Der Vorteil aber ist, daß man eventuell störende Sender ein wenig ausblenden kann.

 

Wie ist sie Konstruiert?

Eigentlich recht einfach.
Man macht ein Kreuz aus Holz. Von der Hinterseite sägt man 15 Schlitze quer zu den Leisten hinein, alle im gleichen Abstand zueinander (z.B. 1cm). Eine Puk-Säge eignet sich hervorragend. Dann Kupferlackdraht spiralartig von außen nach innen, wie bei einem Spinnennetz durch die Schlitze verlegen. Die äußere Windung hat eine Kantenlänge von etwa 45cm, nur um die Ausmaße der Antenne annähernd zu verdeutlichen. Dann die Drahtenden innerhalb des Fußes zu zwei Klemmen führen und anschließen. Jetzt kann man den symmetrischen Antenneneingang der Tuners, am besten mit einer Paralleldraht Leitung, dort an den Klemmen aufschalten und man sollte schon, wenn auch nicht optimal, Empfang haben.
Um den nun zu optimieren sollte man einige Styroflex, oder Keramik-Kondensatoren der Werte zwischen 47pF bis 470pF zur Hand nehmen und parallel zu den Klemmen aufschalten. Noch besser wäre ein Drehkondensator mit 500pF. Diesen dann so lange einstellen, oder die einzelnen Kondensatoren wechseln, bis der Empfang am besten ist, entweder beim Lieblingssender, oder in der Mitte des Mittelwellenbandes. Also etwa bei 1000KHz. Ich hatte dann den DrehKo abgenommen, den Wert gemessen und einen Festwert-Kondensator eingesetzt mit 390pF. Das muss aber nicht in jedem Falle so sein, weil jede nachgebaute Antenne ein wenig anders sein kann. Drahtdicke, Windungszahl, Windungsabstand haben einen Einfluß auf die Resonanzfrequenz der Antenne.
Nun, oder auch vorher, kann man die Antenne schön in der Farbe des eigenen Geschmackes beizen, hier ist es Eiche-Dunkel, und hinterher mit Lasur behandeln.

 

Etwas für das Auge auf jeden Fall

Sie wird ein dekoratives Element im Raum sein, und ein Besucher wird sicher danach fragen, was denn das nun sein mag.

 

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