Das Plasmadisplay
Inbetriebnahme eines Vishay Plasma Displays

Angeregt durch diesen Bericht auf Jogis Röhrenbude Seite wollte ich auch einmal mit diesen faszinierenden Anzeigeinstrumenten experimentieren. Vorweg sei gleich gesagt, das es nicht meine Idee ist sondern lediglich ein Nachbau dessen was die netten Jungs dort erarbeitet haben. Was dafür alles benötigt wird, woher man das bekommt und woher die Software kommt findet man alles in diesem Beitrag. Ich möchte aber dennoch die eigenen Erfolge veröffentlichen um nicht zuletzt jene anzuregen die sich bisher nicht an Hochspannungserzeugung und Plasma-Röhren herangetraut haben. Mit diesem Projekt habe ich mich in ganzer Linie auf neues Gebiet begeben. Nie zuvor habe ich eine Röhre zum Basteln benutzt, niemals zuvor einen PIC programmiert, niemals zuvor einen DC-DC Wandler für 245V aufgebaut.
|
|
Testaufbau...
Das ist die Ansteuerung für die Anzeige. Hier auf dieser Platine befindet sich die 245VDC Erzeugung für die Anode sowie die Kathoden-Ansteuerung mit einem PIC dessen Ausgänge mit spannungsfesten Transistoren realisiert wird.
Zu der 245V Erzeugung sei gesagt, das der von mir verwendete Feldeffekt-Transistor vom Typ 2SK2605 ist. Dieser ist leicht zu bekommen und hat hervorragende Werte für diese Zwecke.
Der Siebkondensator ist aus der Zeilenendstufe eines Fernsehers, denn die Erfahrung hat mich gelehrt, sowie auch Kahlo, das ein 450V Elko mit 1µF sehr warm wurde. Also unbedingt impulsfeste Kondensatoren verwenden. Die Schaltung treibt die Drossel mit immerhin 50KHz und hat eine Stromaufnahme von 250mA.
Die kleine Schaltung im Vordergrund dient nur zur Bereitstellung variabler Gleichspannungen um die Analog-Eingänge des PIC und die Auswirkungen auf der Anzeige zu Testen.
Übrigens: Die Schaltung hat so gut wie keine Störemmission, was mich sehr wunderte. Bei 50KHz Impulsen, so dachte ich, sollten so einige Oberwellen entstehen, aber ein sensibler Kurzwellenempfänger sowie ein Längstwellenkonverter blieben fein ruhig in den Bereichen.
|
|
Uns so schön kann es aussehen:
Bei Jan Wüsten kann man sowas schönes noch bekommen... Also: Ask Jan First ...
So, ... und was macht man nun damit? Keine Ahnung, aber erstmal funktioniert es, es hat Spaß gemacht und es regt den Geist an. Vielleicht erwacht aus diesem Projekt die nächste Projektidee... ich lasse mich überraschen. Besucht auch einmal die Seite von Kahlo, der dieses Projekt ins Rollen gebracht hat.



