Powemanager
Der Powermanager, ein massiver Umbau
Power Manager, wer kennt ihn? Sieben Steckdosen hinten, sieben Schalter vorne plus einen Hauptschalter. Innen ein schicker Netzfilter und das wars. Die Schalter konnte man alle sechs Monate austauschen. Das Ding zerlegen bedeutete bei mir:
Monitor abklemmen, alles hinten abklemmen, Gerät auseinander nehmen, defekten Schalter herausprokeln, neuen Schalter einbauen zusammenbauen, Monitor anklemmen.
Warum hielten diese Schalter nicht? Klar, weil sie dem Einschaltstrom der vielen Geräte dahinter nicht gewachsen waren. Der Einschaltmoment des PC oder einiger anderer Steckernetzteile. Aber selbst der Schalter der nur eine einfache 75 Watt Glühlampe einzuschalten hatte, verbrannte nach einiger Zeit. Diesem Übel sollte nun nach Jahren endlich Abhilfe geschaffen werden. Ausserdem sollten die vielen Steckernetzteile verschwinden die den Router, W-Lan Accesspoint, Sennheiser Lucas, ComHub, USB Hubs, usw. versorgten. Die lästigen PC-Lautsprecherboxen, der Dimmer für die Büro-Leuchte, der IrDA Port, die elenden, herumfliegenden USB-Kabel. Alles sollte da hinein. Was sollte da nun also alles rein?
1. Spannungsversorgung für diverse Peripherie Geräte. (5V, 9V, 12V)
2. USB Port
3. Dimmer
4. Audio Verstärker mit Lautsprechern und Pegelanzeige..
5. IrDA Port
6. Eine Schaltung welche die Geräte nacheinander im Abstand von einer 1sec Sequenziell einschaltet.
7. Ein LC Display, was mit anzeigt, das Sache ist.
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Erstes Bild, wo schonmal die Platinen vorpositioniert werden.
Alles drin, aber noch nicht alles verdrahtet. Der Ringkerntrafo war ein Schnapper von Pollin für unter 10.- Euro. Vorne rechts die Platine mit Audioverstärker und Aussteuerungsanzeige. Realisiert mit LM386 und LM3914. Ich liebe diese IC´s ...
Links daneben das LC Display, samt Treiberplatine huckepack. Diese enthält einen PIC zur Ansteuerung und Spannungs- sowie Relaisüberwachung. Weiter links die Schalter zur Zwangsunterbrechung. Dann über den Schaltern eine offene Plastik-Box. Das ist der olle Schnurdimmer der erstmal entstört werden musste, denn der hat mir immer den PIC zu Absturz gebracht. Der PIC Steuert die Einschaltsequenz. Auf die Idee bin ich gekommen während ich auf der genialen PIC-Programmier-Lern-Seite von SPRUT stöberte, die ohnehin eine Bibel für dieses Thema ist.
Vielen Dank an SPRUT an dieser Stelle. Eine Bank aus acht Relais wird das Einschalten erledigen. Es sind gute Relais, also bitte nicht zu Sparsam sein damit. Zur Vorsicht sind sie gesockelt, so ist es im Servicefalle wesentlich einfacher eines zu wechseln, sofern es nötig wird. (Ich hoffe ja nicht so bald). In der Mitte das Netzteil. Das ist nichts besonderes. Drei Spannungsregler erledigen das mit der Stabilisierung, der Rest ist Standard.
Hier die Anzeigeplatine mit Audioverstärker.
Andere Perspektive, aber ich habe diese kleine Platine mit den LED´s wieder aufgegeben, denn die LED´s liessen sich besser direkt in die Frontplatte setzen und dann verkabeln.
Hier ein Blick in den ersten Testaufbau und die "Chaos-Ecke".
Alles fertig verdrahtet.
Test nach Zusammenbau, aber es gab noch Hürden. Innen wurde es gewaltig warm, das die Thermosicherung ansprach. Also musste noch ein Lüfter hinein, aber das habe ich nicht weiter dokumentiert.
Fertig, War sehr viel Arbeit. Zwei demolierte Daumen und die Hände taten weh. Insgesamt waren es etwa 45 Stunden. Wer Interesse am Nachbau hat möge sich an mich per Mail wenden. Ich schicke dann gerne die Schaltpläne und Software für die beiden Pic´s. Hier werden die Standard PIC16F84 verwendet. Wer keine Pics brennen kann dem schicke ich auch sehr gerne zwei fertig programmierte Pics. Die Software ist frei und darf gerne erweitert und verändert werden.








