Extras

Sonderfunktionen, Extras und Spielereien

Darunter verstehen wir weitere Komfort-Funktionen, die aber für die eigentliche Modifikation, um die CBH2000 technisch auf Augenhöhe zu bringen, nicht notwendig sind. Sie machen das Gerät attraktiver und vielseitiger. Im technischen Gesamtbild runder und Komfortabler.

 

Lautstärke und Restrauschen reduzieren

Wen es stört, das das Gerät so einen hohen Audiopegel bei FM Empfang hat und stark rauscht, obwohl der Lautstärkeregler auf Minimum steht, der kann folgendermaßen vorgehen:
Leiterbahn zwischen C77 und C76 unterbrechen. Einen 68KΩ Widerstand an der Unterbrechnung einsetzen. Den wiederstand mit einem Relais und dessen Schließerkontakt beschalten.  Beim Senden soll das Relais den Widerstand überbrücken. Das ist nötig, weil der NF Verstärker samt Endstufe zum Modulieren bei AM benutzt wird. Ohne die Relaisbrücke wäre es zu leise auf AM. Die blauen Leitungen führen zu der Stelle, wo zuvor unterbrochen wurde. Es ist über die beiden Leitungen nun noch der Widerstand R MOD zu löten. Mittlerweile hat sich der Festwert 68KΩ bewährt.

 

 

Autosquelch von Grundig

Eine Filterschaltung, gespeist aus dem FM-Begrenzerverstärker, kurz vor dem FM-Diskriminator, und ein nachgeschalteter Verstärker, geben Selektiv nur hohe Frequenzen durch. Niedrige Frequenzen hingegen werden nicht durchgegeben. Die hohen Frequenzen werden gleichgerichtet, auf ~0,7V geklemmt und auf die Sperrtransistoren der Audiostufe gegeben. Die Audiostufe dämpft bis zur Stummschaltung. Selbst die Reaktion des Systems ist annähernd gleich dem „FM-Select“. Hat eine Station viel zu viel Hub und/oder ist zu hell in der Modulation, sperrt die Audiostufe, wie ein FM-Select das auch tut. Darin unterscheidet sich das Grundig Squelch vom „Echten FM-Select“. Ein Leerträger wird durchgelassen, indes ein „FM-Select“ hier noch auf ein moduliertes Signal „wartet“ und gesperrt bleibt. Das System kann man abschaltbar gestalten. Das Darlingon Array ist niederohmig genug um den Trimmer R1008 so zu beeinflussen, daß die Rauschsperre völlig öffnet und die selektive Rauschsperre deaktiviert.

 

 

Tonblende, Höhenbegrenzung

Widerstand mit 3,9KΩ und Kondensator mit 47nF/22nF in Reihe schalten. Auf der Übersichtsseite ist es bereits kurz beschrieben. Diese kleine Reihenkombination kann ganz einfach über ein Relais zugeschaltet werden. Man verbinde den Kondensator mit dem freien Ende an die elektrische Masse und den Widerstand mit seinem freien Ende an dem Punkt, wo beide Demodulierten Signale zusammengeführt werden. Das kann C34, C49, oder der heisse Anschluß am Lautstärkepoti sein. Oder das Relais weg lassen. Einfach die Kombination über das Darlington Array an Masse schalten. Je nach Belieben darf man auch den Widerstand weg lassen.

 

 

Roger Beep und Quindar Tones

Dieses PIC Projekt hat nicht allein für die Grundig Funkgeräte Gültigkeit. Es kann durchaus auch bei anderen Geräten Anwendung finden. Der hier vorgestellte Roger Beep „versteht“ sich gut mit der Frequenzaufbereitung und lässt sich davon ein/aus schalten, sowie ein anderer Beep aktivieren, je nach Geschmack. Funkgeräte, die ein TX Relais besitzen und im Besitz des entsprechenden Freaks davor, eignen sich besonders gut für die sog. ‚Quindar Tones‘. Es lassen sich hier hervorragend die beiden Pins [17] und [18] des PIC verwenden. Sie bekleiden die Funktionen F4 und F5 im ‚Setup‘. Die Leitung mit der Bezeichnung 8V – 15V ist für die Betriebsspannung. AF gibt den Ton aus, und wird einfach an der MIC Buchse an Pin 3 gelegt. PTT wird einfach mit dem Pin 5 der Mic Buchse verbunden. Da dieser Pin ohnehin direkt mit dem TX Relais verbunden ist, muss der Punkt TX Relay mit PTT verbunden werden. Einfach eine Brücke unter der Platine legen. Enable/Disable Erklärt sich aus dem Schaltplan und kann vom PIC der Frequenzaufbereitung direkt angesteuert werden. Genau wie mit dem Punkt Beep A/B.
Falls nun jemand über den PIC gestolpert ist und sich fragt woher er die Software bekommt, sie ist hier frei zum Download.

 

 

FM Demodulator

Aufgebaut als Diskriminator und mit einem 455KHz Filter versehen sollen an dem Widerstand R52, bei einem auf der Frequenz liegenden Signal annähernd 0V DC anliegen. Ist das nicht der Fall hilft folgendes. Über die Diode D13 einen Trimmkondensator löten. Diesen dann so einstellen, das bei oben genannten Gegebenheiten etwa 0V an R52 anliegen. Das ist eine Arbeit von wenigen Minuten.

 

 

DIM

Diese Mod ermöglicht über einen Port des Controllers die Helligkeit der Beleuchtung zu verändern. Je mehr Dioden in Serie geschaltet werden, desto dunkler ist die Beleuchtung bei Dim. Der Transistor T1 vom Typ BS170 überbrückt die Dioden und zieht das ganze System auf Masse. Der Transistor ist ein Logic Level N-Channel D-MOS Fet, und kann direkt vom Controller angesteuert werden.

 

 

 

9V An die Mikrophonbuchse legen.

Um ein Verstärkermikrophon zu betreiben braucht man zumeist eine 9V Blockbatterie. Möchte man sich die Batterie sparen, gibt es die Möglichkeit ca. 9V an der Mikrophonbuchse bereitzustellen. Im Gerät befindet sich eine Steckerleiste für das Selektivrufmodul. PIN1 führt 9V. (Exakt 9,4V) Wird Selektivruf nicht benötigt, dann kann man einfach PIN1 und PIN3 bzw. PIN7 miteinander verbinden. Es ist der Sicherheit sehr zuträglich, denn man statt einer einfachen Brücke eine kleine Sicherung zum Überbrücken benutzt. Ein gutes Beispiel mag eine Polyswitch Sicherung sein. Es ist aber auch jede andere Sicherung in Ordnung, sollte nur nicht mehr als 100mA/200mA Schaltvermögen haben.