Futaba FX-30 Displaybeleuchtung


Der dunkle Sender

Wer wie ich diesen Sender betreibt kennt seine Qualitäten, aber auch seine Schwächen. Eine Davon ist das unbeleuchtete Display. Bei künstlichem Licht ist das Display mitunter schlecht ablesbar.

Ich bin nicht der Erste
Diese Arbeit haben schon einige vor mir durchgeführt. Es gibt aber wenig Dokumentation. Deswegen zuerst mein Hinweis auf das Futaba Forum. Dort findet Ihr eine wunderbar geschriebene Anleitung von Airwolff über das Zerlegen, das Einbauen des Displays und das Zusammensetzen des Senders. Ich möchte diese mühevolle Arbeit von „Airwolff“ damit würdigen, dass ich zunächst selbst exakt nach seiner Anleitung gehandelt habe und dabei einfach nur Fotos und eine zusätzliche Idee für die Steuerung der Beleuchtung eingebracht habe. Vielen lieben Dank an alle, die sich an diesem Thread beteiligt haben, ihr Wissen und Geschick veröffentlicht haben. Denn auch ich durfte davon profitieren und möchte hiermit nochmals deutlich sagen, dass ich mich ohne die Hilfe des Forums nicht an den Umbau gewagt hätte.

Licht
Elektrolumineszenz Folie soll unserem Display die Erleuchtung bringen. Dazu muss der Sender recht weit zerlegt werden. Gerade wenn er neu ist muss jeder für sich entscheiden – hinsichtlich der Garantieansprüche. Am Bild sieht der geneigte Leser nun wie sich die Folie erhellt, wenn sie mit einem dazu passenden Inverter angesteuert wird. Bitte daran denken, dass wir auf einer Spannungsbasis von 5V arbeiten müssen. Der Inverterausgang gibt im Leerlauf bis zu 200Vac ab. Bitte vorsichtig hierbei sein. Das spürt man deutlich. Ich übernehme keine Haftung aufgrund dieses Bauberichtes für zerschossene Sender, Herzschrittmacher, untergegangene Flugzeugträger, ihre Umlaufbahn verlassende Satelliten oder andere Dinge. Dieser Arbeit sollte man sich nur mit Fachkenntnis widmen.

Ansteuerung und Bedienung
Die Ansteuerung der Folie übernimmt ein sogenannter Static-Inverter. Das ist ein kleiner Step-Up Wandler. Dieser erzeugt uns aus 5Vdc etwa 200Vac im Leerlauf ohne Last, welche aber bei Last (angeschlossener EL-Folie) auf ca. 120V zusammenbricht, was auch so in Ordnung ist. Man verwendet einen Toggle-Taster der seine Ruhestellung mittig hat. Diesen Taster gibt es original von Robbe-Futaba passend für den Sender. Schaltet man den Sender ein, so soll die Beleuchtung zunächst einschalten und nach 210sec. (dreieinhalb minuten) wieder abschalten. Tastet man den Taster nach oben dann schaltet die Beleuchtung abermals für die selbe Zeit ein und dann wieder aus. Tastet man den Taster nach oben und hält ihn dort, dann schaltet die Beleuchtung nach 2sec. dauerhaft ein und bleibt eingeschaltet bis man den Sender ausschaltet, oder man tastet nach unten. Das schaltet die Beleuchtung grundsätzlich aus. Soviel zur Bedienphilosophie. Wie macht man das möglichst einfach?
Kleiner PIC Prozessor
Wege dafür gibt es mehrere. Aber es soll klein, wenig Aufwand verursachen und wenig Strom verbrauchen. Man kann das mit Timer und C-Mos Logik aufbauen, oder man vereint alles in einem. Mit einem kleinen PIC Prozessor. Meine Wahl fiel auf den PIC12F683. Der mächtigste in seiner Klasse der schnell verfügbar war. Für solch einfache Schalt- und Zeitsteueraufgaben scheint ein Controller diese Klasse zwar etwas dekadent, aber dafür sind sie gemacht und die Software ist total einfach.

Die Bauteile
Diese Materialien lassen sich zum Beispiel bei Conrad Electronic erwerben.

  • EL Folie: [184030-62]
  • Inverter: [184005-62]
  • Taster: Artikelnummer [1-F1802] 2-Fach Taster FX20-40 3-pos kurz.

Den Controller und die folgenden Teile gibt es z.B. bei Reichelt:

  • PIC12F683: [Artikel-Nr.: PIC 12F683-I/P]
  • Spannungsregler: [Artikel-Nr.: µA 78L05]
  • Einen FET: [Artikel-Nr.: BS 170]
  • Zwei Kondensatoren: [Artikel-Nr.: Z5U-2,5 220N]
  • Einen Elko: [Artikel-Nr.: TANTAL 22/16]
  • Sicherung: z.B. sowas: [Artikel-Nr.: SMD-SF 0,25A]

Der PIC nimmt sehr wenig Strom auf, daher ist es eine gute Wahl. Der Bauteileaufwand ist extrem gering. Ihn zu sockeln halte ich für übertrieben und vergrößert nur unnötig die Schaltung. Diese Schaltung lässt sich sehr kompakt auf Lochraster bauen. Eine gedruckte Platine dafür zu erstellen ist in diesem Falle vielleicht hübsch aber Unnötig. Für SMD ist das was anderes.

Der Schaltplan
Fehlt im Moment…

 

Der Umbau wird auf den folgenden Seiten beschrieben

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