Robbe Puma II – T


Dieses Bild von 1982 zeigt meinen ersten Puma 2T von aus dem Robbe Baukasten.  Es war mein erster Tiefdecker und damals hatte ich mächtig Manschetten einen Tiefdecker zum ersten mal zu fliegen. Aber es erwies sich als unbegründet. Der Puma flog sofort wunderbar.

Aufgrund meiner langen Erfahrungen mit dem Puma 2 bot ich im Winter 2000, im Rahmen meiner Jugendarbeit im Verein, eine Bauaktion an, in der die Jugend gemeinsam, unter der Anleitung von mehreren erfahrenen Modellbauern, dieses und auch das Vorgängermodell bauen konnten. Unser Dank für die Unterstützung der Firma Robbe mit Bauplänen und der Realschule Pattensen, die uns einen Werkraum samt Maschinen zur Verfügung gestellt hat.

Mein Puma 2 heute

 

 

 

 

 

 

Doch, immer noch Verbrenner

Wohl gewählt habe ich einen Saito FA72 GK. Dieser Motor ist ideal für dem Puma. Das liegt darin begründet dass er zunächst einmal eine Top-Leistung in seiner Hubraumklasse abliefert. Die Steigerung vom alten Enya mit 10cm³ auf einen modernen Saito mit 11,8cm³ ist schon deutlich spürbar. Es gab aber noch einen sehr wesentlichen und für mich entscheidenden Faktor. Das Gewicht. Der Saito wiegt knappe 100g weniger als der damals vergleichbare O.S.70 Surpass. Aus dem Heck des Puma 2T konnten gute 50g Blei entfernt werden und der ganze Flieger ist 150g leichter geworden. Einschließlich des Leistungszuwachses ist der Puma nun eine echte Granate am Himmel. Es macht einfach Riesenspaß ihn zu fliegen und er ist voll kunstflugtauglich. Mit einer Hi-Tech F3A-3D Maschine kann er natürlich nicht mithalten. Aber warum auch?

Für 2 Takt Freunde ist der 7,5cm³ O.S.45 aus der FX Serie mit Resonanzrohr ein guter Tip. Das geht auch gut ab.
Es soll Spaß bringen und das tut es. Einige Kameraden aus unserem Verein schauen nicht selten mit feuchten Augen drein und sagen: „Ach ja, was gab es damals für feine Flieger, ich hatte auch mal so einen…“
Na was!? Plan her und bauen!

 

Fazit

Ein Flugzeug mit Funktionsgarantie. Der Puma 2T begeistert durch sehr gute Flugeigenschaften welche nachhaltige Freude am Modellfliegen garantieren. Auch heute noch bin ich überzeugt, dass die Flugmodelle von damals besondere Qualitäten hatten. Das mag wohl einer der Gründe sein, weswegen ich an diesen Fliegern so festhalte.