ISA Soundkarten


 

Video Seven Spea Media FX

Hier klingt alles gut

V7  – Eine Soundkarte in  voller Baulänge. Die alte Lady von 1993 ist ein ordentliches Brett. Aufgrund des Alters habe ich ihr neue Kondensatoren spendiert, weil ihr Klang etwas leise und dünnbrüstig war. Mit den neuen Kondensatoren macht sie nun wieder mächtig Druck.

Vorweg – ihre Soundblaster Kompatibilität mag sie aus technischer Sicht haben aber hier ist kein FM Sound zu erwarten. Alle ihre Klänge erzeugt sie aus dem Ensoniq-Otto Synthesizer. Daher würde ich sie stets nur als ISA Midi Soundbuddy betreiben. Gut – oder eben bei DOS Spielen, die mit General MIDI arbeiten. Dann ist alles bestens.

Und das ist ihre unglaubliche Stärke. Der Klangerzeuger ist ein 8 MHz Motorola 68EC000, Ensoniq OTTO ODIE 2 MB Sound ROM – Wavetable Synthesizer von ENSONIQ® deren Instrumentenklänge in deren eigenen Tonlabor angefertigt wurden. Also 128 Ensoniq Wavetable Soundsamples, was General Midi Kompatibilität sicherstellt. Blaster – oder auch Digitale Klangausgabe und Wave ist brauchbar, aber bringt wie bei mäßigen Creative Karten Klickgeräusche mit sich. Das kann man sehr gut bei Privateer im Intro testen, wenn die Raumschiffe vorbeifliegen.

Otto-Synth
Die Ensoniq – Otto Synthesizer Baugruppe.
Was wir hier zu hören bekommen ist ganz was anderes als der darauf folgende Mainstream. Ein ganz eigener Klangcharakter. Hier gibt es nichts zu meckern. Unglaublich gut für ein 2MB Rom. Das dürfte Komprimiert vorliegen und eher einem 4MB entsprechen. Auch sind die Effekte sehr zurückhaltend aber vorhanden. Ob diese erzeugt werden, oder schon so aufgezeichnet sind weiß ich (momentan) nicht. Daher klingt konzertante nicht so gewaltig wie bei Yamaha oder Miditemp, sondern eher nach alter Funkhaus Aufzeichnung aus den 80er Jahren. Lediglich die Streicher klingen etwas synthetisch.

Verstärker
Weiterhin – Der Philips TDA8421 als I2C gesteuerter Hifi Prozessor steuert die Audiokanäle der Karte. U7, U8 und U12 sind OP’s mit hochempfindlichen J-FET Eingängen und nicht selten eine Fehlerquelle für Verzerrungen oder Ausfälle. Der TDA 2822 als Ausgangs OP hingegen ist eine eher zweitklassige Lösung und spielt nicht in der Low Noise Liga. Dennoch fällt eine Aufwändige Bauweise auf – was man an den Ferriten an den Ein- und Ausgängen sieht. Die haben es dennoch tatsächlich hin bekommen, das die Karte trotz des mittelmäßigen Verstärkers recht Rauscharm läuft. Das ist den Audiofiltern geschuldet, deren Grenzfrequenz größtenteils im Rauschbereich liegt, was den Klang der Karte auch so angenehm weich und angenehm macht.

Rear View
Diese Beauty ist schon etwas Anderes. Man muss sich darüber klar sein das es hier keinen OPL Sound gibt. Das was die Karte daraus macht und ausgibt ist schon sehr seltsam. Schönes blankes Slotblech mit 15 POL Sub-D MIDI und Joystick Port, Mic in / CD in / Audio Ausgang.

 

 

Treiber und Unterlagen zu der Karte
Danke an Darius, für Deine Unterstützung bei der Suche der Treiber und Hilfe die Karte zu verstehen.

Download Download Manual

Download Download Treiberpaket

 

VIVO 90

  • CN1 = Line In
  • CN2 = Line Out
  • CN3 = Mic
  • CN4 = Game / Midi
  • CN5 = TAD (Modem Sound in)
  • CN6 = TV-Tuner
  • CN7 = CD Audio

 

Orpheus

 

 

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